Lichtverschmutzung Ihres Beobachtungsstandorts anhand eines SQM-Werts mit Bortle-Klasse und Beobachtungsempfehlungen bewerten. Umfassender Leitfaden für visuelle Beobachter und Astrofotografen.
Geben Sie den Himmelsqualitätsmesser-Wert (15 bis 22 mag/arcsec²) ein. Der Index wandelt ihn in eine Bortle-Klasse um und ergänzt praktische Hinweise für visuelle Beobachter und Astrofotografen.
Zwei Grenzgrößen werden ausgegeben: der Blick-Auge-Wert entsprechend der Bortle-Klasse und ein Kamerawert von etwa 2 Größenklassen tiefer, da Langzeitbelichtungen Licht akkumulieren, das das Auge nicht wahrnimmt.
Die Empfehlungen setzen klassenweise Erwartungen: Unter Klasse 3 sind alle Deep-Sky-Objekte gut beobachtbar, bis Klasse 5 sind helle Nebel und Galaxien noch lohnend, Klasse 6–7 schränkt auf helle Sternhaufen und Doppelsterne ein, darüber empfiehlt sich die Konzentration auf Mond und Planeten.
Es wird dieselbe SQM-Bortle-Umrechnung verwendet, aber mit fotografisch ausgerichteten Ausgaben ergänzt: eine geschätzte Kamera-Grenzgröße von etwa 2 Größenklassen tiefer als der visuelle Wert sowie empfohlene Zieltypen für die Beobachtung von diesem Standort.
Sensoren akkumulieren Photonen über die gesamte Belichtungszeit, während das Auge in Bruchteilen einer Sekunde erneuert – Langzeitbelichtungen können daher schwache Sterne aus dem Hintergrund herausarbeiten, die das Auge nicht wahrnimmt. Der hier verwendete feste Versatz von 2 mag ist eine praktische Faustformel, keine Garantie für bestimmte Ausrüstung.
Der Klasse-5-Index empfiehlt noch helle Nebel und Galaxien – M42, M31 und hellere Messier-Objekte. Klasse 6 und 7 schränken auf helle Sternhaufen und Doppelsterne ein, die Himmelshintergrundstrahlung besser tolerieren als diffuse Objekte.
Messwerte nahe 22 mag/arcsec² kennzeichnen die dunkelsten Plätze der Erde – dieser Index verlangt mindestens 21,99 für Bortle 1, meldet eine Freiaugen-Grenzgröße von 7,6 und bewertet den Standort als hervorragend für alle Deep-Sky-Objekte. Vorstadthimmel misst typischerweise im Bereich 19–21.