Teleskopvergrößerung und Austrittspupille berechnen. Das optimale Okular für Planeten- oder Deep-Sky-Beobachtung anhand von Brennweite und Öffnung des Teleskops wählen.
Geben Sie die Brennweite Ihres Teleskops (in der Regel auf dem Tubus aufgedruckt) und die Brennweite des Okulars in Millimetern ein.
Vergrößerung = Teleskopbrennweite ÷ Okularbrennweite. Beispiel: Ein 1000-mm-Tubus mit einem 10-mm-Okular ergibt 100-fache Vergrößerung.
Mehr Vergrößerung ist nicht immer besser. Die maximale sinnvolle Vergrößerung liegt in der Regel bei dem 2-Fachen der Öffnung in mm (50-fach pro Zoll).
Als allgemein akzeptierter Richtwert gilt das 50-Fache der Öffnung in Zoll (bzw. das 2-Fache in mm). Darüber hinaus wird das Bild dunkler und unschärfer, ohne neue Details zu zeigen.
Eine Barlow-Linse multipliziert die effektive Brennweite des Teleskops. Eine 2×-Barlow verdoppelt die Vergrößerung jedes Okulars, das Sie verwenden.
Die Austrittspupille ist der Durchmesser des Lichtstrahls, der das Okular verlässt. Im Idealfall sollte er mit dem Pupillendurchmesser des Auges im Dunkeln (5–7 mm) übereinstimmen, um optimale Helligkeit zu erzielen.
Ja – ungefähr Öffnung (mm) geteilt durch 7. Darunter wird die Austrittspupille größer als die dunkeladaptierte Pupille von 7 mm, und ein Teil des gesammelten Lichts verfehlt das Auge. Für ein 200-mm-Teleskop liegt die Untergrenze bei etwa 29-fach, die Obergrenze bei etwa 400-fach.