Astrofotografie-Pixelskala (Bogensekunden/Pixel), Sensor-Sehfeld und Abtastbewertung berechnen und die optimale Konfiguration für Ihre Ausrüstungskombination finden.
Geben Sie die Kamerapixelgröße in Mikrometern, die Abbildungsbrennweite in Millimetern, die Sensorauflösung in Pixeln und das typische Seeing in Bogensekunden ein. Pixelskala = 206,265 × Pixelgröße ÷ Brennweite.
Beispiel: 3,76-μm-Pixel mit einem 530-mm-Teleskop ergeben 206,265 × 3,76 / 530 ≈ 1,46 Bogensekunden/Pixel. Multipliziert mit der Pixelanzahl je Achse und dividiert durch 3600 erhält man die Himmelsabdeckung des Sensors in Grad.
Die Abtastbewertung verwendet das Nyquist-Kriterium von der Hälfte des Seeings: Bei 2,5 Bogensekunden Seeing liegt die ideale Skala bei 1,25 Bogensekunden/Pixel. Feiner als die Hälfte des Zielwerts wird als überabgetastet markiert, gröber als das 1,5-Fache als unterabgetastet.
Ein Radiant enthält 206.265 Bogensekunden. Da die Pixelgröße in μm und die Brennweite in mm eingegeben werden, kürzt sich der Faktor 1.000, und es bleibt Pixelskala = 206,265 × Pixelgröße ÷ Brennweite (Bogensekunden/Pixel).
Überabtastung verteilt Sterne auf mehr Pixel als das Seeing rechtfertigt und senkt die Empfindlichkeit; Unterabtastung macht Sterne blockig und verliert Details. Dieser Rechner markiert Skalen feiner als die Hälfte des Nyquist-Ziels als überabgetastet, gröber als das 1,5-Fache als unterabgetastet.
Eine gängige Faustregel ist die Hälfte des Seeings – das Nyquist-artige Ziel dieses Werkzeugs. Bei 2,5'' Seeing liegt das Ziel bei etwa 1,25''/Pixel; ungefähr 0,6 bis 1,9''/Pixel liegt noch im optimalen Bereich für dieses Seeing.
Die Pixelskala wird mit der Pixelanzahl je Sensorachse multipliziert und durch 3.600 dividiert, um Bogensekunden in Grad umzurechnen. Eine Pixelskala von 1,46''/Pixel mit einem 6248×4176-Sensor ergibt etwa 2,5° × 1,7° Himmel.