Teleskop-Auflösung berechnen: Dawes-Grenze, Rayleigh-Kriterium, Grenzgröße und Lichtsammelleistungsvergleich. Umfassende Bewertung der optischen Leistung Ihres Teleskops.
Geben Sie die Öffnung (Durchmesser) des Hauptspiegels oder Objektivs Ihres Teleskops in Millimetern oder Zoll ein.
Das Werkzeug liefert die Dawes-Grenze und das Rayleigh-Kriterium. Diese Werte geben den kleinsten trennbaren Winkelabstand in Bogensekunden an, den das Teleskop theoretisch auflösen kann.
Das atmosphärische Seeing (Luftunruhe) begrenzt die Auflösung in der Regel auf etwa 1 Bogensekunde, unabhängig von der Teleskopöffnung – außer im Weltraum oder bei adaptiver Optik.
Beide schätzen den kleinsten trennbaren Doppelsternabstand. Die Dawes-Grenze (116 ÷ Öffnung mm) ist eine empirische Regel für visuelle Doppelsternbeobachtung; das Rayleigh-Kriterium (138 ÷ Öffnung) stammt aus der Beugungstheorie und ist etwa 19 % konservativer.
Dawes-Grenze: 116 ÷ 200 = 0,58''; Rayleigh-Kriterium: 138 ÷ 200 = 0,69''. In der Praxis begrenzt das atmosphärische Seeing die tatsächliche Auflösung oft auf 1–2 Bogensekunden, bevor die Optik zum limitierenden Faktor wird.
Das ist der schwächste Stern, den das Teleskop unter dunklem Himmel visuell zeigen sollte, geschätzt als 2,1 + 5 × log10(Öffnung mm). Ein 100-mm-Teleskop erreicht etwa Magnitude 12,1; eine Verdopplung auf 200 mm fügt etwa 1,5 Größenklassen hinzu.
Die Teleskopöffnung wird mit der dunkeladaptierten 7-mm-Pupille verglichen: (Öffnung ÷ 7)². Eine 200-mm-Öffnung sammelt etwa 816-mal mehr Licht als das bloße Auge – genug, um schwache Galaxien und Nebel sichtbar zu machen.