Sonnenauf- und Untergangsrechner — Astronomieplanung | AstronomyCalc

Ungefähre UTC-Sonnenauf- und -untergangszeiten für beliebige Breitengrade und Jahrestage berechnen – für die Planung astronomischer Beobachtungen.

So verwenden Sie den Sonnenauf- und Untergangsrechner

Geben Sie den Breitengrad in Grad (Nord positiv, Süd negativ) und den Jahrestag (1 bis 366) ein – der 21. Juni ist in einem Nicht-Schaltjahr Tag 172. Das Ergebnis sind ungefähre UTC-Sonnenaufgangs- und -untergangszeiten sowie die Tageslichtdauer.

Das Modell schätzt die Sonnendeklination als 23,45° × sin(360/365 × (Tag − 81)) und löst den Stundenwinkel des Sonnenaufgangs für Ihren Breitengrad. Für Tag 172 bei 51,5° Nord werden etwa 16,4 Stunden Tageslicht vorhergesagt.

Sonnenauf- und -untergang liegen symmetrisch um 12:00 UTC, wobei Längengrad, Zeitgleichung und atmosphärische Refraktion unberücksichtigt bleiben – geeignet zur Planung von Beobachtungsfenstern, aber mit Abweichungen gegenüber lokalen Ephemeriden. An Extrembreitengraden werden Mitternachtssonne oder Polarnacht angezeigt.

FAQ

Warum werden die Ergebnisse in UTC und nicht in Ortszeit angezeigt?

Das Modell setzt Sonnenmittag auf 12:00 UTC und ignoriert die Länge, daher kann die Zeitzone nicht bestimmt werden. Nutzen Sie die Tageslichtdauer als Hauptausgabe und passen Sie die Zeit über Ihren UTC-Versatz und Ihre Position in der Zeitzone an.

Wie ermittle ich den Jahrestag aus einem Datum?

Zählen Sie die Tage ab dem 1. Januar (= Tag 1). Nützliche Referenzpunkte: Frühlings-Tagundnachtgleiche um Tag 80, Sommersonnenwende um Tag 172, Herbst-Tagundnachtgleiche um Tag 266, Wintersonnenwende um Tag 355. 1–366 deckt Schaltjahre ab.

Warum wird '--:--' statt einer Uhrzeit angezeigt?

In hohen Breiten kann die Sonne den ganzen Tag über oder unter dem Horizont bleiben. Wenn für den Stundenwinkel des Sonnenaufgangs keine Lösung existiert, meldet der Rechner Polarnacht (0 Stunden) oder Mitternachtssonne (24 Stunden) statt einer Uhrzeit.

Wie genau sind diese Sonnenauf- und -untergangszeiten?

Das Modell verwendet eine vereinfachte Sonnendeklinationsformel und ignoriert atmosphärische Refraktion und Zeitgleichung – Abweichungen von einigen Minuten bis etwa einer Viertelstunde gegenüber tatsächlichen Ereignissen sind möglich. Geeignet für die Planung von Beobachtungsfenstern, nicht für präzises Timing.